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INTERNATIONALE GEMEINSCHAFT DER HERMETISCHEN WISSENSCHAFT

Akademie für Hermetische Wissenschaft (Germany)

Hermetisches Studium | Studienmodule  

Der Teilnehmer bekommt mit dem Zugang zu Modulen oder mit dem Zugang zum Studium der IGHW
•    Zugang zu Online-Archiven und damit 
•    Unterlagen, praktische Anleitung der vermittelten Methoden, 
•    Hilfe in der Ausübung von Lernpartnerschaften und 
•    Hermetische Quellen für die Arbeit mit Bildekräften, 
um folgende Entwicklungswege anzustoßen und die damit verbundenen Entwicklungsziele zu erreichen.  

Modul 1 | Begegnungsworkshop

Für Interessenten

Im Begegnungsworkshop werden Ihnen grundlegende Fragen des Lebens beantwortet: 

  • warum verliebe ich mich? 
  • warum entsteht Hass und Trennung?
  • was haben meine Chakren damit zu ttun und
  • wie kann ich seelische Schmerzen vermeiden?
  • wie kann ich eine Beziehung retten?
  • wie kann ich die negativen Auswirkungen von Partnerschaft reduzieren?
  • und was muss ich beachten, um die Liebe meines Lebens nicht zu gefährden? 

Rein sachlich formuliert sammeln Sie folgende Erfahrungen: 

•    Verständnis für die evolutionsstiftende Bedeutung der Bildekräfte
•    Begriffe für die Ausbildung von Erfahrungsorganen für eine geistige Entwicklung 
•    Erkundung der individuellen Chakra-Sensibilität (Sensorbildner) 
•    Partner-, Selbst- und Chakra-Wahrnehmung in den Modul-1-Übungen, 
•    Selbsterkenntnis an der eigenen Biografie  
•    Zusammenhang zwischen Schwungrad und Chakra-Entwicklung erkennen. 
•    Im Modul 1 die Tag-1-Prinzipien der Liebe erleben, anwenden lernen
•    Im Modul 3 die eigene Astralität erleben und steuern lernen

Vor dem Hintergrund, dass die Freunde und Bekannten aktiver Studenten Gelegenheit benötigen, die Arbeitsweise der IGHW kennenzulernen wird der Begegnungsworkshop veranstaltet. In diesem Workshop werden die Prinzipien des Modul-1 Partnerschaft und Liebe vermittelt. Der Workshop ist ein Geschenk der Studierenden an zukünftig Studierende. Mit diesem Geschenk öffnen die Studierenden die IGHW für interessierte Teilnehmer des kommenden Grad 1. Im Sinne der Studierenden, die als Gemeinschaft das Studium tragen, nehmen sie neue Mitglieder auf, um die Gemeinschaft zu stärken und damit jedem einzelnen den Fortgang seines Studiums zu ermöglichen. 

Bis zu drei solcher Begegnungsworkshops gibt es in der Zeit von Mai bis Oktober jeden Jahres an den Orten, an denen Studierende sich dafür einsetzen.    

Modul 1 | Begegnungsworkshop |

Aufgabe aktiver Studenten


•    Erkundung der individuellen Chakra-Sensibilität (Sensorbildner) 
•    Partner-, Selbst- und Chakra-Wahrnehmung in den Modul-1-Übungen, 
•    Mit Interessenten die Leitfäden abarbeiten und 
•    Aspekte zum Schwungrad und seine Wirkung auf die Chakren sammeln. 
•    Interessenten in der Selbsterforschung fördern und Fragen beantworten
•    Im Modul 1 die Grunderfahrungen der Partnerschaft anleiten lernen 
•    Im Modul 3 die methodische Anleitung im Scheiden der Geister anleiten lernen

Modul 2 - Die Illusion der Erscheinung durchbrechen 

Die Kraft des Ich - Tag 1 bis 4


Das Modul 2 (Vorbereitungsstudium) kann durch Beratung zur individuellen Entwicklung beginnen (Coaching, spirituelle Beratung, auf Stundensatz) und wird durch Auszüge aus dem gesamten hermetischen Studium der IGHW gestaltet. Die nachfolgenden Tagesprogramme können auf Nachfrage für Kleingruppen ab 4 Personen durchgeführt werden. 

Am 1. Tag des Vorbereitungsstudiums lernen die Teilnehmer die Apokalypse als die Offenbarung des ewigen Lebens kennen, die als Meditationsbuch und als magisches Hilfsmittel für die Herstellung von Bewusstseinsklarheit, Gesundheit und persönliche Entwicklung jedem Menschen offensteht. Hier lernt der Mensch, dass er sich heute um alle seine übersinnlichen Anlagen SELBST KÜMMERN muss; der Kosmos als fürsorglicher Unterstützer des Lebens ist untergegangen und der Mensch muss die Quelle seines Lebens, sein Leben als Ganzes und die geistigen Hintergründe selbst erforschen, aufrechterhalten und tragen lernen. 

Das Gefühl des Beschützt-Seins ist abhandengekommen. Das Ich der Menschen gibt sich die Stärke, im spirituellen Sinne erwachsen zu werden. Und die Gemeinschaft der Studierenden gibt sich gegenseitig Schutz, wo dieses Erwachsen-Sein noch unwirksam ist. 
 
Wurde das Ich in der Vergangenheit von geistigen Mächten veranlagt und vom Menschen nur benutzt, so muss der Mensch heute sein Wachstum, seine Ich-Entwicklung selbst in die Hand nehmen. Am 2. Tag üben wir anhand der Philosophie der Freiheit von Rudolf Steiner vier Mantren aufzubauen, welche die Evolution des Ich befördern. 
 
Hat der Mensch die Bildekräfte seines Ich ergriffen, so steht er vor der Herausforderung, Phänomene wie Burnout, Depressionen und Motivationsschwäche selbst zu regulieren, Gedankenstille, Konzentration und Gesundheit selbst herzustellen. Diese und viele andere Phänomene bis hin zu Krebs oder Tod gehen von dem unbeherrschten Astralleib aus, der vom Ich gelenkt, gestaltet und erleuchtet werden will. Nur ein erleuchteter Astralleib - Seelenleib, Aura - trägt zu Gesundheit und Freiheit bei. Am 3. Tag lernt das Ich, seinen Astralleib zu gestalten und mit dem Schwungrad des Lebens alle Lebensbereiche seinem Ich unterzuordnen. 
 
Wer an diesen drei ersten Tagen bemerkt, dass er Freude daran hat, das Handwerk seiner Ich-Entwicklung zu erlernen, der kann am 4. Tag die Evolution seiner Chakren untersuchen. Wir zeigen die Geheimnisse der Bildekräfte und wie sie die Chakrawahrnehmung systematisch erweitern. Wir untersuchen unsere Chakren und lernen Übungen kennen, mit denen wir die Chakren als Ich-Organe der Wahrnehmung und der Gestaltung einsetzen lernen. Dabei entstehen Einsichten, wie Meditation funktioniert, wie Evolution entsteht, wie das Ich zum Selbst, zum höheren Selbst kommt und was den Menschen von geistigen Wesen unterscheidet. Jeder Tag kann beliebig oft wiederholt werden und dadurch an Tiefe gewinnen. 

Bildekräfte: Sensor- und Tätigkeitsbildner


Am 1. Tag wird die Apokalypse behandelt. Die Apokalypse ist eine vedische Erscheinung, sie wurde von einem der drei Meister der vedisch-ätherischen Tradition geschaffen. In der Apokalypse ist das gesamte Bildekräfte-Potenzial für jeden Menschen ohne Einschränkung verfügbar. Wer Ohren hat zu hören, kann in den Symbolen der Apokalypse Wesen erkennen, die – mit den richtigen Mantren – die Bildekräfte frei verfügbar machen. Wir werden einige Grundelemente daraus behandeln. 

Am 2. Tag erkunden wir die Philosophie der Freiheit von R. Steiner. Die Mantren, die wir daran ausbilden, offenbaren dem Meditierenden die Bildekräfte-Kategorie der Tätigkeitsbildner, mit denen die Ich-Stärke, die Persönlichkeitsentwicklung beflügelt wird. 

Am 3. Tag wenden wir dieselben Tätigkeitsbildner in der Modellierung der Selbstkonzeption an. Und am 4. Tag erkunden wir die Offenbarung der Bildekräfte-Kategorie der Sensorbildner; einerseits in den Sinnen und zum anderen in den Chakren.  

Details zu den Bildekräfte erfahren Sie im Studienarchiv und unter Bildekräfte der Anthroposophie www.anthroposophie-studieren.de 

Magie und die Kraft des kosmischen Willens

Tag 5 bis 8 

An den Tagen 5 und 6 vermitteln wir die Bildekräfte-Geheimnisse in verschiedenen spirituellen Kulturen, wie sie aufgebaut sind und warum sie funktionieren. Wir schauen uns die Bausteine der Bildekräfte an, die Rudolf Steiner und viele andere Eingeweihte in ihrer spirituellen Schulung eingesetzt haben. 

Am siebten Tag bieten wir die Möglichkeit, die Magie der Kunst zu durchschauen, wir analysieren herausragende Filme auf ihren geistigen Gehalt und erkennen, warum sie so große Gefühle erzeugen und welche Symbole geistigen Tatsachen entsprechen, Tatsachen, die in vielen großen Werken zu uns sprechen, und die uns das Geheimnis der Alchemie offenbaren. Wir sind umgeben von Offenbarungen dieses einen großen Welträtsels, das sich im Gral, in den Veden, in der Alchemie, in den Bildekräften der Anthroposophie auszusprechen versucht. 

Am achten Tag beginnen wir damit, die Brücke zu bauen zwischen der Kunst und der geistigen Evolution, wir untersuchen die künstlerischen Mittel auf ihre geistige Sprache und finden einen Weg, die künstlerische Schulung als Vorbereitung für den geistigen Aufstieg zu nutzen.      
 
Begleitet wird das Modul 2 Vorbereitungsstudium durch individuelle Beratung, in der Gesundheits- und Selbstkonzept-Arbeit mit der Lösung karmischer Hindernisse verbunden wird.  

Hermetisches Studium | Modul 3: Selbstkonzeption 


Das 3. Modul leitet dazu an, die eigene Selbstkonzeption zu erkennen. Wer bin ich geworden, wer möchte ich sein? Was habe ich erreicht, was könnte ich erreichen? Die Selbstkonzeption bestimmt über die Wirkungen des eigenen Lebens in der Gesellschaft. Was in der Selbstkonzeption lebt, überträgt sich in die Gesellschaft und in das eigene Karma mit dem Makrokosmos. 

Die Selbstkonzeption öffnet sich schrittweise für die Erfahrung der geistigen Welt; dieser Vorgang wird in der Geisteswissenschaft Erleuchtung genannt. Auf dem von R. Steiner gezeichneten Wege erleuchtet sich der Mensch selbst, da er selbst die Voraussetzungen schafft, die zur Erleuchtung führen. Er tritt freiwillig in die Selbsterkenntnis ein, er modelliert aus Freiheit seine Selbstkonzepte, er verbindet jeden Morgen freiwillig bestimmte Selbstkonzepte mit bestimmten Handlungen, um sein Karma und die Auswirkungen seiner Werke in der Gesellschaft zu bestimmen. 

In der Meditation öffnen die geläuterten Selbstkonzepte Einsichten in die geistige Welt. Sie offenbaren verschiedene Hierarchien geistiger Intelligenz – angefangen bei den elementaren Wesen, über schöpferische, ätherische, astrale bis hin zu Angelos-Prinzipien, Evolutions- und Meisterschafts-Dimensionen – sie lassen den Menschen seine kosmische Ganzheit erfahren und öffnen den Blick für die kosmischen Zusammenhänge. 

Die vier Ebenen der befreiten Selbstkonzeption sind 

  • A.    Befreiung der astralen Konzeption, Aufbau von reiner Stärke, reiner Liebe, reiner Weisheit
  • B.    Befreiung der ätherischen Konzeption, Aufbau von Vertrauen, Frieden und Zuversicht. 
  • C.    Befreiung der physischen Konzeption, Modellierung der Existenzkräfte. 
  • D.    Befreiung aus karmischen und gesellschaftlichen Beziehungskonzepten, Berufskonzepten und kulturellen, Orts- und Volkskonzepten. 

Die befreiten Konzepte öffnen das Tor zur Begegnung und Wandlung des kleinen Hüters an der Schwelle zur geistigen Welt, 

  • A.    Die astrale Freiheit führt zum astralen Hüter, der gewandelte astrale Hüter ermöglicht das Allbewusstsein mit der Sophia-Sphäre, dem kosmisch astralen Raum und dem Teil der eigenen Seele, welcher im Kosmos zurückgeblieben ist (Dualseele)  
  • B.    Die ätherische Freiheit führt zum ätherischen Hüter, der gewandelte ätherische Hüter ermöglicht das Allbewusstsein mit der kosmischen Maria, der Mariensphäre und dem kosmischen Ätherraum, in welchem das eigene Karma, das Mysterien-Karma und die Mysterien-Zukunft verborgen ist. 
  • C.    Die Freiheit in der Verkörperung führt zum Erdhüter, welcher das Karma mit der Erde und mit der gesamten Menschheit spiegelt, der gewandelte Erdhüter ermöglicht das Allbewusstsein mit dem göttlichen Vater und mit der Schöpfersphäre der Bildekräfte. 
  • D.    Die Freiheit gegenüber karmischen und gesellschaftlichen Mustern führt zur Lösung der Ur-Illsuionen des Menschen und zur Erfahrung der Lebensgeist-Neuschöpfung (Veden) und der Bildekräfte-Schöpfung (Alchimi).   

Die drei kleinen, gewandelten Hüter verbinden sich durch die Bildekräfte zu einem integrierten Hüter, welcher das wahre Erden-Ich darstellt. Dieser öffnet in der Initiation das Tor zum Geistselbst und ermöglicht langsam die Fokusverschiebung, wie sie in der Initiation beschrieben wird (vergleichen Sie dies mit dem Modul 7, Initiation).  

Bildekräfte: Tätigkeitsbildner  


In den bezeichneten Wandlungsprozessen menschlicher Selbstkonzeption – die bei R.Steiner als Doppelgänger beschrieben wird – wirkt der Mensch zunehmend selbstbewusst mit Bildekräften. Das Bildekräfte-Handeln ist das zentrale Anliegen der von R. Steiner initiierten Michaelschule, das Schwert Michaels steht symbolisch für die Bildekraft der Tätigkeitsbildner, welche in der Denkschule und in der Selbstkonzeption zur Anwendung kommt. 


•    In der astralen Wandlung betätigt er den astralen Tätigkeitsbildner (3.)
•    In den ätherischen Wandlungen betätigt er den ätherischen Tätigkeitsbildner (2.)
•    In den phantomnahen Wandlungen betätigt er den phantomhaften Tätigkeitsbildner (1.)
•    In der Hüter-Verwandlung wird der Ich-analoge Tätigkeitsbildner aktiv (4.)
•    Er wird mit dem 5. Tätigkeitsbildner aktiv, wenn er aus dem Geistselbst handelt oder in der Sophien-Sphäre aktiv wird, 
•    Er wird mit dem 6. Tätigkeitsbildner aktiv, wenn er die Marien-Sphäre aufsucht oder karmische Forschungen unternimmt, und 
•    Er wird mit dem 7. Tätigkeitsbildner aktiv, wenn er die Schöpfersphären der Vatergöttlichen Sphäre aufsucht, mit Bildekräfte handelt oder karmische Konsequenzen verwaltet.  

Wer in spirituellen Seminaren und Workshops erlebt hat, dass die beschriebenen Prozesse bei ihm oder ihr sich nicht ereignen, der kann aus der Bildekräfte-Perspektive erkunden, warum das so ist und wie es sich verändern lässt. Die Selbstveränderung mit Bildekräften ist ein Grundsatz, der für alle Menschen gilt, dies ist an der Apokalypse ablesbar. 

Es gibt Personen, die haben es sich durch karmische Ereignisse mit den Bildekräfte-Hierarchien „verscherzt“ – sie durchlaufen den Initiationsprozess ohne große Erfahrungen und müssen die Verhaltensweisen lernen „als würde ein Fisch an Land leben“. An der Stelle im Initiationsprozess, an der sie in alten Inkarnationen GEFALLEN sind, werden sie mit Hilfe eines kundigen Karma-Forschers die Ursache lösen können, und ihren Selbstkonzeptions- und Initiationsprozess nach und nach wieder beleben können. 

Hermetisches Studium | Modul 4 Kosmischer Wille 


Im 4. Modul lernen die Teilnehmer etwas Ungeheuerliches. Sie werden eingeführt in die kosmischen Kräfte, die hinter dem mineralischen wirken, welche das Leben bewirken, welche der Seele und dem Geist Verkörperung geben. Angelehnt an das, was in alten Zeiten Magie genannt wurde, werden nun die Begriffe eingeführt, welche mit der nötigen Autorität zu wirksamen Kräften werden. Mit dieser Autorität, welche durch die Öffnung der Selbstkonzeption, durch Initiation und Verantwortungsübernahme entsteht, 
•    Erwacht hinter den Begriffen R.Steiners eine geistige Welt, die dienend mitwirkt 
•    Erwacht im Grundsteinspruch ein Schöpferwirken, das in gleicher Art auch in der Kabbalah wirksam ist oder in ägyptischen und atlantischen Mysterien tätig war
•    Erwacht im Tarot ein astrales System, das die Selbstkonzeption schult
•    Erwacht im Iging und im Schamanismus ein elementarisches Wirken
•    Erwachen in jedem spirituellen System Wirkungsketten geistiger und elementarer Intelligenzen, welche mit Bildekräften wirken und Lebensgeistprozesse intendieren.  

Im Modul 4 lernen wir die Bewunderung für dieses geistige Wechselspiel der Kräfte zwischen Mensch und Kosmos und gewinnen eine positive, wertschätzende Haltung gegenüber allem Geistigen, das uns von Menschen und ihren spirituellen Kulturen entgegenkommt. 

In diesem Modul wird jedoch nicht darauf geachtet, ein möglichst machtvoller Magier zu werden. Es wird vielmehr fokussiert, wie der Umgang mit kosmischen Kräften in einer Zeit zu geschehen hat, in der potenziell jeder Mensch in dieses Wissen hereinwachsen kann. Der Umgang mit den kosmischen Kräften wird so geschult, dass darin die Prinzipien zum Ausdruck kommen, welche von den neun Hierarchien ausgehen. Magie wird in den Dienst der Angelos-Hierarchien gestellt. Und so können die Teilnehmer unter der Anleitung der Michaelschule und der Meister der weißen Loge ihre eigenen magischen Systeme kreieren und diese in den Dienst ihrer jeweiligen Berufung stellen. 

Das Modul 4 bildet einen notwendigen Baustein, um die Module 3 bis 6 zu einer befriedigenden Wirkung zu bringen. Daher kennzeichne ich eine Minimalanwendung und eine maximale Möglichkeit, die sich durch den Besuch der IGHW ergibt, wenn entsprechende Zeitbudgets verfügbar sind: 
•    Im 1. Studienjahr (M4: 2-4T): "Aufbau eines eigenen (Nebenwirkungsfreien), magischen Manifestationssystems" (min.) Im Modul 4 werden elementare Systeme (Iging, Schamanismus, Shaolin u.ä.) untersucht und es wird ein individuelles elementares System aus 5 Elementen aufgebaut, mit dem Bildekräfte gelenkt und die Übungen des Studiums vollzogen werden können; (max.) es können bis zu 7 oder 14 Dienstgeister entwickelt und mit Bildekräften ausgestattet werden; optional können Eigenschaften bestehender Systeme nachgebaut und verschiedene Wirkungsketten, Mechanismen und Funktionen experimentiert werden.  
•    Im 2. Studienjahr (M4: 4-8T) "Aufbau eines magischen Meditations- und Charakterbildungssystems" (min.) Im 2. Studienjahr können astrale Systeme wie der Tarot untersucht werden und die Teilnehmer haben die Möglichkeit, ein eigenes Meditations- und Charakterbildungssystem im Umfang von 2-3 Gestalten aufzubauen, das später auch zur Lebenssinn-Umsetzung dienen kann. (max.) Nachbau des gesamten Tarots mit 22 großen Arkana und Studium der Verknüpfung mit elementaren Systemen (kleine Arkana). Max. 
•    Im 3. Studienjahr: "Aufbau eines magischen Lebenssinn-Umsetzungssystems"
•    Im 4. Studienjahr: „Weiterentwicklung zu Klienten-bezogenem Transformations-Systems“ 
In den höheren Studienjahren wird die Magie zum Schwerpunkt der Ausbildung. 

Bildekräfte: Die sieben Lenkungen der Bildekräfte  

In der Magie gibt es vier Ebenen, auf denen Bildekräfte eingesetzt werden. Bildekräfte werden 

1)    Zur Modellierung von Wesensbegabten geistigen „Gestalten“ eingesetzt, welche als „kosmischer Wille“ Funktionen Intelligenz- bzw. Prinzipientreu ausführen; die Gestalt an sich benötigt Bildekräfte, um zu entstehen (Sal, Jachin) und wieder zu vergehen (Sulfur, Boas). Tarot, Iging, Kabbala u.a. Systeme sind solche „Gestalten“ welche durch eine entsprechende Ansprache und Behandlung Wirkungen vermitteln. 
2)    Zur Modellierung von Wirkungen eingesetzt, welche durch magische Gestalten ausgelöst werden sollen; dabei werden sie den Gesetzmäßigkeiten der Begriffsbildner entsprechend modelliert und unter Beachtung karmischer Rückwirkungen eingesetzt. Wirkungen können als „Einmal-Wirkung“ konzipiert oder als „Quelle mit wiederholbarer Wirkung“ geschaffen werden. 
3)    Zur Modellierung von Werkzeugen, welche in Gestalten integriert sind, und auf Verlangen des Menschen „Wirkungen“ aussenden, wieder einfangen und nach bestimmten Rhythmen und Gesetzen verbreiten. 
4)    Zur Bindung von Gestalten an physische Objekte eingesetzt, um Gestalten mit Werkzeugen und mit Wirkungen für nicht Sehende begreifbar und einsetzbar zu machen.  

Der eingeweihte Lenker des kosmischen Willens wächst nach und nach in drei magische Kreisläufe hinein, welche alle ausnahmslos mit Sal, Merkur und Sulfur, mit Jachin und Boas wirken. 

•    Der kleine magische Kreislauf vollzieht Bildekräfte-Wirkungen innerhalb der elementarischen Welt und transformiert diese zwischen Leibbildung und Vergasung, Licht- und Lebensbildung; er beherrscht die Bindung 4) und die 2) Wirkungsmodellierung. Er wird in den ersten drei Studienjahren angewandt und modifiziert. 
•    Der mittlere magische Kreislauf ermöglicht die Transformation, Heilung und Neubildung des Wesensgliedergefüges in Lebewesen. In ihm sind Werkzeuge und Gestalten tätig, die auf den großen Kreislauf verweisen, selbst aber nur indirekt zur Verfügung stehen; der Mensch lernt sie nach und nach erkennen und mit ihnen zu kooperieren; der mittlere Kreislauf wird im 4. Und 5. Studienjahr angewandt.  
•    Der große magische Kreislauf autorisiert zur Bildung von Gestalten und Werkzeugen, mit denen u.a. Mysterien-Schulen betrieben und Logen Macht verliehen wird; in ihm offenbart sich das magische Instrumentarium, mit dem Initiation bewirkt, Entwicklungen gefördert und Mysterienerfahrungen möglich werden; der große Kreislauf wird ab dem 6. Studienjahr offenbar.  
Zur Zeit gibt es ein dutzend Eingeweihten, welche alle drei Kreisläufe beherrschen, die Mehrzahl von ihnen setzt diese Fähigkeit überwiegend gegen die Menschheit ein, um sich im kapitalistischen System Vorteile zu verschaffen und einflussreichen Konzernen zu dienen. 

Die Bildekräfte sind zum einen in angewandter Form wirksam, zum anderen werden ihre Quellkräfte durch die drei Kreisläufe gelenkt und gesandt. In jedem Fall erfordert diese Schulung eine ethisch gegründete Selbstkonzeption und Einsicht in die großen Zusammenhänge, wie sie im Modul 5 Meditation entstehen.  

Hermetisches Studium  | Modul 5 Meditation 

Im 5. Modul wachsen die Teilnehmer mit ihrer Phantasie in die Hellsichtigkeit hinein. Anknüpfend an die Sinnesschulung – an die 12 Sinne bei R.Steiner – erleben die Teilnehmer die Welt in sinnlichen Qualitäten, welche sie dann in seelischen und geistigen Qualitäten wiederfinden. 

„Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis“  schrieb Johann Wolfgang von Goethe 1832 im „Chorus Mysticus“, und verwies damit auf die zentrale Bedeutung der Sinneswelt für den Eintritt in die Geisteswelt. In der Meditation begegnen uns Imaginationen, geistige Bilder, deren Bedeutung und Zusammenhang uns in der Inspiration erleuchten. Vergleichbar werden geistige Erfahrungen weder in der Imagination, und nur selten in der Inspiration; erst in der Intuition erleben Meditierende Analogien der Erfahrung und können sich so gegenseitig absichern in der Inter-Subjektivität meditativer Erfahrungen.

Ordnung der Meditation 

Es ist uns ein großes Anliegen, dass die Meditationsergebnisse mit der Alltagswelt vereinbar bleiben, dass keine zweite Realität im Menschen entsteht welche die Alltagswelt überdeckt oder gar ausschließt. Meditation ist dazu geeignet, den Alltag zu vertiefen. Doch dazu muss die Meditation einer klaren Ordnung im Forschungskreislauf folgen: 
1.    Fragenstellung und Quelle (Modul 4) klären
2.    Meditation vorbereiten (Modul 3, Modul 2)  
3.    Prozesse der Imagination meditieren (unter Einsatz von Modul 5, Modul 6)
4.    Zusammenhänge in der Inspiration verstehen (Einsatz der Bildekräfte)
5.    Handlungsimpulse in der Intuition erkunden 
6.    Handlungsprozesse ausführen (Einsatz von Modul 4)
7.    Wirkungen beobachten und sich an der Prozess-Architektur weiterentwickeln (Modul 4) 

Die Meditation folgt dabei klaren Prinzipien: Was in der Sinneswelt gegeben, gerät in der Geisteswelt in einen Prozess und umgekehrt – zum Raum wird hier die Zeit – hören wir den Parsival beim Eintirtt in die Gralsburg sagen. Was in der Sinneswelt bildhaft erscheint, ist in der geistigen Imagination Bedeutung und Symbol. Wir können die „Symbole des Alltags“ über ein strenges Deutungsmodell auslegen und damit eine Brücke zwischen Verstand und Gemüt, Sinnes- und Geisteswelt schaffen, die uns erlaubt, Fragen des Alltags in der Meditation zu bearbeiten, in der Meditation zu vertiefen und mit dem Alltagsbewusstsein zu verstehen. 
Sicherheit in der geistigen Erfahrung zu erlangen ist dabei das oberste Ziel. Es erlaubt uns, Bewohner zweier Welten zu sein, ohne dass eine von ihnen an Glanz verlöre. 

Bildekräfte: Sensorbildner und Begriffsbildner 

Die Meditation gründet in einer guten Vorbereitung, die in einer offenen Selbstkonzeption – die erleuchtete Astralität schenkt innere Stille und Konzentration – und einer geeigneten Fokussierung (Modul 4) der Kräfte beruht. In diesem Raum können die Sensorbildner in den Chakren immer feinere Wahrnehmungsmöglichkeiten schaffen (Modul 6) und die Seele kann die Bildekräfte der vorgenannten Module leibfrei beobachten. 

Betätigt sie sich in der Denkschule und in der Selbstkonzeption (Modul 3), so kann die Meditation die Tätigkeitsbildner als lichte Aufrichtekraft in der Aura erleben. Sie kann die modellierten Selbst- und Fremdkonzepte als farbige Gestalten in der Astralität, im Äther und Phantom beobachten. Sie kann die gebildeten Gestalten flexibler Intelligenz und Energie (Modul 4) als dynamische Kräftebilder um die Aura herum beobachten, ohne sie jedoch in den Astralraum herein zu lassen. 

Die Meditation kann die Entwicklung der Kräftewesen in den einzelnen magischen Systemen durch Bildekräfte beobachten, und erleben, wie Gestalten wachsen, Werkzeuge erhalten und Wirkungen aussenden. Das wichtigste Werkzeug, das die Kräftewesen zunächst erhalten, entspricht dem, was wir Tätigkeitsbildner genannt haben. 

Auch die chakrische Evolution geht von diesen Kräftewesen aus, welche von dem schulenden Meister eingesetzt werden
•    z.B. Christian Rosenkreuz oder Rudolf Steiner (wenn sich ein Mensch den Wegen der Anthroposophie oder der Rosenkreuzer verbunden fühlt) oder 
•    von Khu Thumi (wenn sich ein Mensch dem Buddhismus verbunden fühlt) oder 
•    von Al Morya, Sai Baba oder Babaji (wenn ein Mensch aus der Yoga- oder Veden-Tradition an der Schulung teilnimmt). 
Wir können in der Meditation lernen, vollkommen unbefangen in der Frage zu werden, was geschieht und wie es geschieht. In der wahren Meditation geschehen die Dinge nicht so, wie wir uns das vorstellen, sondern so, wie die Menschen sind, die meditieren. Und in den Gruppen, welche heute zusammen diese Erfahrungen machen, sind Menschen aller Traditionen versammelt und haben Gelegenheit, Kräftewesen und Quellen, Wege und Meister kennenzulernen, die ihnen in den mittelalterlichen oder vorchristlichen Mysterien verschlossen geblieben sind. 

In der Bildekräfte-Prozedur können wir beobachten, wie in der Meditation 
•    Sensorbildner in die sich öffnenden Chakren übertragen werden, und wie
•    Die Chakren von der Organ-, zur Äther- und Wesenswahrnehmung wachsen, und 
•    Wie das Wesensglieder- und Evolutionswahrnehmen in den Chakren erwacht. 
•    Wie durch den Begriffsbildner 1 die elementaren Reiche sich öffnen, 
•    Wie durch den Begriffsbildner 2 die Ätherschöpfer (Veden) tätig sind, 
•    Welche alten und neuen mystischen Systeme um uns herum auftauchen, 
•    Wie durch den Begriffsbildner 3 die neun Hierarchien sichtbar werden
•    Wie durch den Begriffsbildner 4 die vier Beobachter und Herrscher in uns erwachen, 
•    Wie durch den Begriffsbildner 5 Michael und die sieben Geister Gottes zu uns sprechen, 
•    Wie durch den Begriffsbildner 6 die Widersacher-Sphäre erforscht werden kann, und 
•    Wie durch den Begriffsbildner 7 die Meister der weißen Loge Zugang zum Menschen bekommen.
•    Und wie durch weitere Begriffsbildner weitere Kreise und Räume erfahrbar werden. 

In der Meditation integrieren sich die vorgenannten und nachfolgenden Module zu einem verbundenen Ritual, das durch Wiederholung neue Gewohnheiten im Forschungskreis der sieben Schritte ausbildet. 

Meditation ist das Vermögen, die Welt durch die Augen kosmischer Wesen zu sehen, und über die Brückenfunktion der Chakren fremde Welten zu erkunden. Der Selbsterhaltungs- und Selbstbewertungstrieb – der durch die Selbstkonzeption spricht – macht uns einige Jahre das Leben schwer, bis der Fokus in der Initiation weit genug in den Kosmos gerichtet ist und ein stundenlanges, wachsames Verharren in geordneten Dialogen unter Ausschluss von Ahriman, Sorat und Luzifer gelingen kann. In diesem Kraftakt benötigen wir die Hilfe der Kräftewesen (Modul 4), die Forschungssystematik der Meditationstechniken, die innere Gelassenheit mit dem kosmischen Ahriman und Luzifer und die Weisheit, die 12 Tore des Sorat (Thier 666) zu verschließen.    

Hermetisches Studium  |  Modul 6 Wahrnehmungsfähigkeit

Das Chakra-System ist das zentrale Erfahrungsorgan des Ich-Menschen, der die Bildekräfte aus dem Leib herauslösen lernt und der die Bildekräfte in die Chakra-Tätigkeit überträgt. Durch diesen Vorgang entwickeln sich die Chakren weiter und werden zu Erfahrungsorganen, mit denen das Seelische und das Geistige exakt beschrieben werden kann (vergleichen Sie die Darstellungen im Modul 5). 

Im Modul 1 erleben die Menschen ihre Chakren, wie sie schmerzen, wie sie positive Gefühle vermitteln. Sie erleben sich selbst in der Opferrolle, sie erleiden das Glück ebenso wie den Schmerz. Sie erfahren, dass es eine Intelligenz gibt, welche den Schmerz wie auch das Glück beeinflusst; und sie erkennen, dass sie selbst die Intelligenz in sich aufnehmen und leben können, wenn sie dies wollen. Im Modul 1 – in der Liebe – entsteht ein erster Impuls für den geistigen Entwicklungsweg. 

Im Modul 2 erlebt der Mensch, dass er Verantwortung hat für seine Lebenskräfte, für sich und seine Umwelt, dass er nicht nur umweltbewusst leben, denken und handeln sondern dass er auch für die geistigen Kräfte der Umwelt verantwortlich ist. Er bemerkt, dass er wenig oder gar nichts von der Verfassung dieser Umwelt mitbekommen hat, dass er nur die Schwäche in seinem Körper spürt. Die Sorge um die eigene Existenz zeigt ihm, wie sichtig seine Entwicklung ist.  

Im Modul 3 löst er seine Selbstkonzeption aus den Befangenheiten des Egoismus. Diese Lösung der Befangenheiten wirkt befreiend auf die Chakren. Die Befreiung der Selbstkonzeption auf allen vier Ebenen ist von entscheidender Bedeutung, um die Chakren aus dem Druck des Egoismus zu befreien. Ohne eine befreite Selbstkonzeption können die Chakren keine Bildekräfte aufnehmen. 
Im Modul 4 erfährt der Mensch, wie die Bildekräfte im Makrokosmos Verwendung finden. Er erlebt, wie die Bildekräfte zur Evolution in Pflanzen, Tiere, menschlichen Sinnes- und Lebensorganen führen. Im Modul 4 erfährt er, wie die Bildekräfte gelenkt und eingesetzt werden dürfen, damit sie weder den Rückfall der Selbstkonzeption in die Befangenheit auslösen noch den Zerfall der Motivations- und Gesundheitskräfte bewirken. Die richtige Haltung und eine bestimmte Ethik bilden die Voraussetzung, um mit Bildekräfte positive Wirkungen zu erzielen. 

In diesem Sinne erkennt der Mensch, wie die Chakren durch das Schwungrad vorbereitet werden, wie das praktische Leben aus den Prinzipien der Module 2, 3 und 4 im Schwungrad verwirklicht wird und wie die Chakren vorbereitet werden, damit sie Bildekräfte aufnehmen und neue Eigenschaften zeigen können. Neue Eigenschaften, wie z.B. 
•    Die Chakraselbstwahrnehmung aus dem 1. Sensorbildner, 
•    Die Äther- und Energiewahrnehmung aus dem 2. Sensorbildner 
•    Die Wesens- und Hierarchiewahrnehmung aus dem 3. Sensorbildner, 
•    Die übersinnliche Konstitutions- und Wesensglieder-Wahrnehmung aus dem 4. Sensorbildner 
•    Die Wesensglieder-Evolutionswahrnehmung aus dem 5. Sensorbildner usw. 

Die Schlüssel zur Chakraentwicklung

Das Schwungrad beschreibt 10 Felder des Lebens, auf denen die Module 2, 3 und 4 verwirklicht werden können, so dass die Gewohnheiten auf diesen Lebensfeldern ihren Druck auf die Chakren verringern und so die besten Voraussetzungen für eine (Nebenwirkungs- und Schmerzfreie) Chakra-Entwicklung möglich werden. Werden die Chakraübungen nicht auf allen Feldern vollzogen, der Mensch würde bei der Bildekräfte-Entwicklung in den Chakren schmerhafte Erfahrungen machen. 
Die 10 Felder vereinen sämtliche der in der Literatur beschrieben Chakraübungen in sich; sie entsprechen damit den in den Chakra-Blättern wirkenden Prinzipien, welche der Mensch in seine Ich-Führung übernehmen sollte, bevor sich das Chakra entwickeln kann.

Verbindet man einige Übungen miteinander so entstehen 21 Übungskomplexe, welche alle Chakra-Blätter ergreifen, läutern und öffnen: 

1.    Stirn: Denkschulung, Logisches Denken, Führungsstärke, Moderationsfähigkeit  
2.    Kehlkopf: Kultur des Denkens, Herz: Herzdenken, Nabel: Gedankensinn 
3.    Kehlkopf: Kultur der Rede, gerechte Argumentation, Nabel: Wortsinn 
4.    Kehlkopf: Kultur der Entscheidung, Herz: Willensbildung, Nabel: Körpersinne, Sacral: Arbeit  
5.    Kehlkopf: Kultur des bewussten Handelns, Sacral: Lösung der Arbeit aus karmischen Zwängen
6.    Kehlkopf: Kultur des gleichgewichtigen Lebens, des Gewissens, Herz: Gleichgewicht 
7.    Kehlkopf: Kultur der Idealisierung, der Zielsetzung und Zielerreichung, des Strebens
8.    Kehlkopf: Kultur des Situationsrückblicks, des sich Besinnens und des Lernens 
9.    Kehlkopf: Kultur der rechten Vorbereitung und Durchführung der Meditation
10.    Herz: Empathie, Lenkung der Gefühle, Induktion von Gefühlen 
11.    Herz: Unbefangenheit Voraussetzungslosigkeit in der Meditation, in der Lernpartnerschaft
12.    Herz: Vertrauensvorschuss in Lehrende, Wege, Geistwesen; Guter Glaube 
13.    Nabel: Qualitäten der Körpersinne seelisch-geistig erfahren, Meditation   
14.    Nabel: Qualitäten der Seelensinne imaginativ und inspirativ erfahren, Meditation
15.    Nabel: Qualitäten der Geistessinne in Inspiration und Intuition erfahren, Meditation
16.    Nabel: sich dem Aufbau mystischer Fähigkeiten in den Chakren anvertrauen, beobachten
17.    Sacral: Befreiung der Arbeit aus karmischen Trieben 
18.    Sacral: Befreiung der Liebe und Sexualität aus der Selbstsucht 
19.    Sacral: Befreiung der Ernährung aus karmischen Mustern und Körpertrieben
20.    Wurzel: Sachlicher Umgang mit dem eigenen Körper
21.    Wurzel: Sachlicher Umgang mit Vermögen und Umwelt

Das Schwungrad der Chakra-Entwicklung

ordnet die 21 Übungskomplexe 10 Lebensfeldern zu; dies ist ein pragmatisches und zugleich Prinzipientreues Modell der Angelos-Hierarchien, um die Versorgung aller Chakren ein- bis zweimal im Jahr zu ergreifen und damit die eigene Chakra-Organisation in der Selbstkonzeption zu gestalten: 
I.    Feld: Lernen (Angelos): Übungen 1 bis 21 lernend wiederholen. 
II.    Feld: Lebenssinn (Archangelos): Übungen 1-21 in der Selbstkonzeption verwirklichen
III.    Feld: Arbeit (Archè): Übungen 1 bis 9 mit Engelmotiven in der Arbeit ritualisieren.
IV.    Feld: Zeitplanung (Exusiai): Zeitgestaltung mit den Übungen 1, 2, 4 und 6. 
V.    Feld: Projektgestaltung (Dynamis): Hierarchie der Prozesse mit 1 bis 9 gestalten, Kommunikation mit 2-3 und 10-12 gestalten, Schatten aus 17 und 21 beachten. 
VI.    Feld: Karma und Gewissen (Kyriotetes): Wegentscheidungen in Beziehungen (1-21, 18), im Dienen/Kundenbeziehungen (10-12, 17) im Umgang mit sich selbst (19-20). 
VII.    Feld: Dienen, Berufung (Seraphin): Dialog (10-12), Bedarfsermittlung (1-9), Vertrag (17, 21)
VIII.    Feld: Vermögen (Cherubin), Sachlichkeit (13-16, 17, 21)
IX.    Feld: Selbstversorgung (Throne), Umgang mit dem Körper-Seelen-Fahrzeug (13-15, 18-20)
X.    Feld: Beziehungen (alle Hierarchien): vergleiche Modul 1, dynamischer Chakra-Einsatz. 

In diesem Modell werden die alltäglichen Auswirkungen des Berufs- und Beziehungslebens auf den Chakra-Organismus gestaltet. Die 80 Initiierten der IGHW haben in den vergangenen 8 Jahren erfahren, dass es sehr schwer ist, in einer initiatischen Verfassung zu leben und zugleich den Anforderungen der Gesellschaft gerecht zu werden. Die 10 Felder-Übungen sind eine Antwort auf die Frage, wie man außerhalb eines geschützten Klosters mit einer initiatischen Sensibilität überleben kann.  

Die Ausbildung der Chakren erfolgt in Stufen,

  • stufenweise nimmt der Ahriman-Luzifer-Druck in den Chakren ab, wenn die Selbstkonzeption auf der astralen, ätherischen und Phantomebene geöffnet wird.
  • Stufenweise werden karmische Belastungen aus der Konstitution gelöst.
  • Dann können die ersten 1-3 Sensorbildner und
  • 1-3 Tätigkeitsbildner in den Chakren zu Wahrnehmungsorganen ausgebildet werden.
  • Dann nimmt die Disziplin im Umgang mit sich selbst, mit emotionalen Übernahmen und
  • in der Anwendung der Felder 1-10 zu,
  • und bei der nächsten Chakra-Untersuchung geben die Kräftewesen aus Modul 4 den Hinweis,
  • dass ggf. die Sensorbildner 4-5 und die Tätigkeitsbildner 4-5 in den Chakren ausgebildet werden können.
  • So zeigt sich der Ausbildungsweg als ein dynamischer Pfad, der im Dialog mit der Meditation, den geistigen Helfern (Modul 4), den Lernpartnern und der Studienleitung gelingt.   

Hermetisches Studium  |  Modul 7 Transformationswoche 

In der jährlich stattfindenden Meditations-, Transformations- und Initiationswoche (10 Tage) werden die verschiedenen Module miteinander zu einem integrierten meditativen Forschungs- und Veränderungsprozess verbunden. Manche Teilnehmer nutzen diese Zeit, um belastende karmische Muster abzulegen und wieder andere streben Initiation an, welche durch einen komplexen Konstitutionsumbau erreicht wird. 

Initiation 

Voraussetzung ist ein konstitutioneller Veränderungsprozess, den alle Teilnehmer gemeinsam durchlaufen. Da die Wesensglieder im Menschen – sein Ätherleib (Leben), sein Astralleib (Wohnraum der Seele, Raum der Selbstkonzeption), sein Ich (Bildekräfte-Struktur für die Tätigkeit des höheren Selbst in der Verkörperung) – auf den sinnlichen Leib ausgerichtet und an diesen gebunden sind, bedeutet Initiation, diese Bindung stufenweise zu verschieben. Zu diesem Zweck wird für 7 Tage ein Bildekräfteraum geschaffen, in dem die menschliche Wesensgliederstruktur abgebaut und nach fünf Tagen mit dem neuen Fokus wiederaufgebaut wird. Initiation bedeutet

  • A.    In der mikrokosmischen Initiation den Fokus auf den Äther- und Astralleib zu verschieben
  • B.    In der makrokosmischen Initiation den Fokus auf das Ich (kleiner Hüter) und auf das Selbst (Monade, Geistselbst) zu verschieben
  • C.    In der Vatereinweihung den Fokus auf die Lebensgeist-Sphäre (Veden) und auf die Geistesmensch-Dimension (Bildekräfte) zu verschieben. 

Die Verschiebung des Fokus führt dazu, dass sich reichlich neue Herausforderungen auftun vor allem auf den 10 Feldern des Schwungrades, in den Gesundheitskräften (Modul 2), in der Selbstkonzeption (Modul 3) und in der Autorität über geistige Wirkungszusammenhänge (Modul 4), die einerseits versorgt werden wollen (Verantwortung des Initiierten) und andererseits neue Verfügung bedeutet (Freiheit des Initiierten). 

Daher werden Initiationen nur durchgeführt, wenn der Teilnehmer vor der Initiation alle Module absolviert und in seinem Alltag umgesetzt hat, wenn die Chakren entsprechend vorbereitet wurden und wenn der Initiierte nach dem 10-Tage-Initiationsprozess seinem Initiationsvermittler 2 Jahre Gelegenheit gibt, die karmischen Folgen der Initiation positiv zu prägen; das bedeutet, dass der Teilnehmer mindestens 2 Jahre sein aktives Studium fortsetzt und die Herausforderungen unter der Leitung des Initiationsvermittlers in Fähigkeiten umsetzt.   

TRANSFORMATION  

In dieser Zeit der Transformation können auch chronische Muster abgelegt und aus den Tiefen der Wesensgliederkonstitution herausgelöst werden – wenn die mit ihnen verbundenen karmischen Lernaufforderungen in den Monaten zuvor umgesetzt wurden. Dafür werden auch Klienten aus Beratungsprozessen zugelassen – diese durchlaufen dann ein reduziertes Programm. 

Meditation 

Die Zeit der Veränderung eignet sich auch für eine Veränderung der Beziehung zu geistigen Wesen, da in der Fokusverschiebung (vergl. Initiation) auch die Musterveränderung enthalten ist; nach einigen Jahren der Meditation bilden sich aus der Meditationskultur Meditationsmuster, welche den Blick auf die geistige Wirklichkeit einfärben oder verhindern. Diese Musterprägung kann in den 10 Tagen verändert werden.  

Die Meditationswoche wird im Wesentlichen dazu genutzt,
I.    Die Modul-Integration in der Meditation zu üben 
II.    Die Transformation der Selbstkonzeption zu vollziehen (Modul 3)
III.    Die Beziehung zu Wesen und Kräften zu erweitern (Modul 4)
IV.    Die Begegnung mit dem kleinen Hüter zu erfahren (1°) 
V.    Die astrale Hütte aufzubauen und eine Meisterbegegnung einzuleiten
VI.    Das Herzdenken mit dem Angelos-Lebenssinn zu entdecken (2°)
VII.    Die Meisterbeziehung (weiße Loge) zu vertiefen und Konzeptarbeit zu meditieren. 
VIII.    Das Archangelos-Herzdenken mit dem Hingabesinn zu entdecken (2°)
IX.    Die Bildekräfte des inneren Beobachters, der sieben Geister Gottes, der Widersacher-Sphäre und der weißen Loge zu erforschen 
X.    Den Archè-Werkschöpfungssinn für die Berufung zu erforschen (3°)
XI.    Wesensglieder-Konstitutions- und Karmaforschung zu üben (4°) 
XII.    Innovationsforschung mit der weißen Loge (Meister) zu vollziehen und andere spirituelle Kulturen zu erforschen (Veden, Kabbala u.a.)

Hermetisches Studium  |  Modul 8 Gemeinschaft 

Im Modul 8 führen die Studierenden gemeinschaftliche Forschungen, Meditationen und Rituale durch, in denen komplexe Fragen und Anliegen der Mysterienschule behandelt werden. Am Modul 8 nehmen aktive und passiv Studierende (pausierende) teil. 
Grund für ein Pausieren ist, die sehr dichte Stoff-Fülle, Individuelle Ab- Um- und Seiten-Wege, die sich aus dem Karma ergeben und individuelle Vertiefungen, wie sie im Studienplan vorgesehen sind. 

Die aufgebauten Lernpartnerschaften können in dieser Zeit fortgesetzt und die Archive, Lehrvideos und Materialien weiter genutzt werden.  

Hermetisches Studium  |  Modul 9 Meisterschaft

In der Meisterschaft werden Berufungen spezialisiert und Teilnehmer übernehmen Aufgaben im Seminarbetrieb. Die Meisterschaft ist ab dem 5. Studienjahr sinnvoll. 

Geheimhaltung

Alle Äußerungen der Studenten werden von allen Beteiligten nicht nach Draußen getragen. Zuwiderhandlungen führen zur Exmatrikulation. 

Die Studienunterlagen dürfen nur für das persönliche Studium genutzt werden. Teilnehmer, welche die Unterlagen für geschäftliche Zwecke nutzen wollen, können eine Lizenz durch einen Franchise-Vertrag erwerben. Zuwiderhandlungen werden nicht akzeptiert. Karmische Konsequenzen aus der Veröffentlichung trägt der Verursacher. 

Diese Unterlagen dürfen nicht weitergegeben werden. Zuwiderhandlungen bergen die Gefahr, dass der Verfasser in seinem übrigen Geschäftsleben benachteiligt wird. Tritt dieser Zustand regelmäßig ein, wird die Akademie der "Hermetischen Wissenschaft" geschlossen. 

Der gegenseitige Schutz vor gesellschaftlichen Repressionen steht an oberster Stelle. 

Fragen 

Auskunft zur Finanzierung -> Leitbild der IGHW unter www.anthroposophie-studieren.de
Begegnungsworkshops ->  www.anthroposophie-studieren.de
Spirituelle Beratung -> rauchbach@anthroposophie-studieren.de 
Studienbeginn: Modul 2 -> ab sofort (individuell) -> rauchbach@anthroposophie-studieren.de
Studienbeginn (ab Modul 3): ab Februar 2017

Ausschreibung Hermetisches Studium 


Die Ausschreibung besteht aus
  • einem Leitbild der Akademie, mit Corriculum und Finanzierung
  • einer Ausschreibung der Module mit Zulassungsbedingungen 

IGHW-Informationen
Name Zeitstempel Upload Dateigrösse
  ebook-2033-die-zukunft-in-der-wir-leben.pdf 03.10.2015 933.47 KB
  skc-1.pdf 03.10.2015 6.28 MB
  print-apokalypse-dbds.pdf 03.10.2015 2.24 MB
  ighw-leitbild-2030.pdf 08.06.2016 437.29 KB
  ighw-studienmodule-2017-8-6-2016.pdf 08.06.2016 451.01 KB

Hermetisches Studium  |  Studienberatung

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